Die 7 besten kostenlosen Etiketten-Programme 2026
Wir haben jedes kostenlose Etiketten-Programm getestet, das wir finden konnten — browserbasiert, Desktop und mobil. Hier ist ein ehrlicher Vergleich von Funktionen, Druckerunterstuetzung und Bedienkomfort. (Ja, wir sind voreingenommen — aber wir sind auch transparent.)
Schnellvergleich
| Tool | Plattform | Barcodes | Seriendruck | Etikettengroessen | Konto erforderlich | Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 🏆 OpenLabelMaker | Browser | ✓ 7 Typen | ✓ | 500+ | Nein | Kostenlos |
| Canva | Browser | ✗ | ✗ | Generisch | Ja | Kostenlosmium |
| DYMO Connect | Win/Mac | ✓ | Eingeschraenkt | Nur DYMO | Ja | Kostenlos |
| Avery Design & Print | Browser | ✓ | ✓ | Nur Avery | Ja | Kostenlos |
| Brother P-touch Editor | Win/Mac | ✓ | ✓ | Nur Brother | Nein | Kostenlos |
| Labeljoy | Win | ✓ | ✓ | Viele | Nein | Kostenlosmium |
| Google Docs | Browser | ✗ | Manuell | Eigenbau | Ja | Kostenlos |
1. OpenLabelMaker
Unsere EmpfehlungVolle Transparenz: Das ist unser eigenes Tool. Aber wir haben es entwickelt, weil jede andere kostenlose Loesung gravierende Einschraenkungen hatte. Das macht den Unterschied:
✅ Vorteile
- • 500+ Etikettengroessen (DYMO, Brother, Zebra, Avery Zweckform, HERMA, Rollo...)
- • 7 Barcode-Formate + QR-Codes
- • Serienetiketten aus Excel/CSV/Google Sheets
- • 158 Schriftarten, Drag-and-Drop-Editor
- • Kein Konto, kein Download, 100% privat
- • Laeuft auf jedem Betriebssystem inkl. Chromebook
❌ Nachteile
- • Kein mobiloptimierter Editor (Tablets funktionieren, Smartphones sind eng)
- • Kein Cloud-Speicher (nur lokaler Browserspeicher)
- • Keine direkte Druckeranbindung (verwendet PDF → Drucken)
- • Neueres Tool — kleinere Community als etablierte Alternativen
2. Canva
Canva ist das Standard-Designtool fuer Nicht-Designer. Es bietet schoene Vorlagen und einen intuitiven Editor. Aber es ist ein Allzweck-Tool — nicht fuer Etiketten gebaut.
✅ Vorteile
- • Schoene Vorlagen und Stockfotos
- • Sehr einfach zu bedienen
- • Ideal fuer dekorative Etiketten (Hochzeit, Party)
❌ Nachteile
- • Keine Barcode-Unterstuetzung
- • Kein Seriendruck
- • Keine druckerspezifischen Etikettengroessen (DYMO, Brother, Zebra)
- • Konto erforderlich (Google oder E-Mail)
- • Beste Funktionen hinter Pro-Abo (ca. 12 €/Monat)
Ideal fuer: Dekorative Etiketten, bei denen Design wichtiger ist als Praezision. Vollstaendiger Vergleich →
3. DYMO Connect
Die offizielle Software fuer DYMO-LabelWriter-Drucker. Sie funktioniert — wenn sie funktioniert. Beruechtigt fuer Abstuerze, Ressourcenverbrauch und Kompatibilitaetsprobleme.
✅ Vorteile
- • Direkte Druckeranbindung (sendet Etiketten nativ)
- • Integriertes Adressbuch und Kontakte
- • Datenbankanbindung fuer Seriendruck
❌ Nachteile
- • Haeufige Abstuerze und Haenger
- • 400 MB+ Download mit Hintergrunddiensten
- • Nur Windows und macOS (kein Chromebook/Linux)
- • Erfordert jetzt ein DYMO-Konto
- • Funktioniert nur mit DYMO-Druckern
Ideal fuer: Nutzer, die native DYMO-Druckerkommunikation benoetigen. Vollstaendiger Vergleich →
4. Avery Design & Print Online
Averys kostenloser Online-Editor zum Gestalten von Etiketten auf Avery-Zweckform-Produkten. Gut gemacht, aber auf das Avery-Oekosystem beschraenkt.
✅ Vorteile
- • Professionelle Vorlagen fuer jedes Avery-Zweckform-Produkt
- • Seriendruck aus Tabellen
- • Barcode-Unterstuetzung
- • Browserbasiert
❌ Nachteile
- • Nur Avery-Etikettengroessen (kein DYMO, Brother, Zebra)
- • Avery-Konto erforderlich
- • Lenkt zum Kauf von Avery-Produkten
- • Langsamerer Editor mit Werbung
Ideal fuer: Nutzer, die bereits Avery-Zweckform-Boegen kaufen und passende Vorlagen wollen. Vollstaendiger Vergleich →
5. Brother P-touch Editor
Brothers Desktop-Software fuer P-touch- und QL-Etikettendrucker. Funktionsreich, aber nur Windows/Mac und ausschliesslich fuer Brother.
✅ Vorteile
- • Leistungsstarker Editor mit erweiterten Layout-Optionen
- • Datenbankanbindung fuer Seriendruck
- • Gute Barcode-Unterstuetzung
- • Kein Konto erforderlich
❌ Nachteile
- • Nur Windows und macOS
- • Funktioniert nur mit Brother-Druckern
- • Schwere Desktop-Anwendung
- • Lernkurve fuer erweiterte Funktionen
Ideal fuer: Brother-Drucker-Besitzer, die erweiterte Datenbankanbindung benoetigen. Vollstaendiger Vergleich →
6. Labeljoy
Ein Desktop-Etikettendesigner fuer Windows mit kostenloser Basisstufe. Ordentlicher Editor, aber die Gratisversion hat Einschraenkungen und es ist rein Windows-basiert.
✅ Vorteile
- • 6.000+ integrierte Etikettenvorlagen
- • Datenbankanbindung (Excel, Access, CSV)
- • Gute Barcode-Unterstuetzung
❌ Nachteile
- • Nur Windows
- • Gratisversion auf 5 Datensaetze pro Seriendruck begrenzt
- • Vollversion kostet 59–199 €
- • Veraltete Oberflaeche
Ideal fuer: Windows-Nutzer, die datenbankgestuetzten Etikettendruck brauchen und bereit sind zu zahlen.
7. Google Docs (Eigenbau-Etiketten)
Manche nutzen Google Docs mit einer Tabellenlayout-Loesung fuer Etiketten. Funktioniert fuer einfache Adressetiketten, ist aber umstaendlich und zeitaufwaendig.
✅ Vorteile
- • Kostenlos (Google-Konto)
- • Cloudbasiert, kollaborativ
- • Avery-Add-on fuer einfachen Seriendruck verfuegbar
❌ Nachteile
- • Kein Etiketten-Tool — man kaempft mit dem Layout
- • Keine Barcode-Unterstuetzung
- • Ausrichtung ist Versuch und Irrtum
- • Keine druckerspezifischen Etikettengroessen
Ideal fuer: Schnelle Einmal-Adressetiketten, wenn Google Docs bereits geoeffnet ist.
Das Fazit
Wenn Sie ein kostenloses Etiketten-Programm brauchen, das mit jedem Drucker funktioniert (nicht nur einer Marke), in jedem Browser laeuft (inkl. Chromebook), Barcodesunterstuetzt und Seriendruck aus Tabellen beherrscht — ist OpenLabelMaker 2026 die beste verfuegbare Option.
Wenn Sie nur eine Druckermarke nutzen und native Desktop-Integration bevorzugen, ist die Herstellersoftware (DYMO Connect, Brother P-touch) eine sinnvolle Wahl — rechnen Sie aber mit Ressourcenverbrauch und Plattform-Einschraenkungen.
Fuer rein dekorative Etiketten (Hochzeiten, Feiern) ist Canva in Sachen Designqualitaet schwer zu schlagen — kann aber keine Barcodes und keine druckerspezifischen Groessen.
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